Warum New Work-Konzepte zum Wettbewerbsfaktor werden


Noch nie waren die Veränderungen der Arbeitswelt so chancenreich, aber gleichzeitig so herausfordernd wie heute. Auch kleinere Unternehmen müssen mit dieser Entwicklung Schritt halten, um konkurrenzfähig zu bleiben – bei der Produktivität und der Suche nach Fachkräften.

Motivierte Mitarbeiter erwarten heutzutage, dass ihnen der Arbeitgeber neben Smart Devices auch eine komfortable Office-Umgebung bereitstellt, auf die sie überall zugreifen können. Außerdem sind Enterprise Social Networks für den Austausch mit Kollegen und Projektpartnern gefragt. Nicht mehr als zeitgemäß empfunden wird dagegen das Command & Control-Prinzip der analogen Business-Ära. Vorwärts denkende Führungskräfte legen einen Rahmen für die kollegiale Selbstorganisation fest und forcieren agile Netzwerke, die abteilungsübergreifend funktionieren – bei Bedarf durchaus auch über die Unternehmensgrenzen hinaus.

Open Innovation beschleunigt die Produktentwicklung

Innovative Arbeitsmethoden setzen selbstverständlich auch neue Technologien und Tools wie UCC (Unified Communication & Collaboration) voraus. Moderne UCC-Lösungen umfassen alles, was für das orts- und geräteunabhängige Arbeiten, Kommunizieren und Netzwerken notwendig ist – vom Videoconferencing über das Projektmanagement bis hin zur Organisation einer Business Unit. Mit intelligent vernetzten Applikationen erreicht die Kollaboration eine neue Qualitätsstufe und macht den Weg frei für Open Innovation: Angestrebt wird die Entwicklung neuer Produkte mit Kunden, Partnern oder anderen Interessenten, die beispielsweise über soziale Netzwerke aquiriert werden. Wertvolle Erkenntnisse versprechen außerdem Online-Plattformen, auf denen Produktverbesserungen diskutiert werden können, und Workshops für einen ausgewählten Kundenkreis. Damit wird Open Innovation zum wichtigen Baustein einer Open Economy, die sich an bewährten Startup-Szenarien orientiert.

Die Entwicklung und Umsetzung einer unternehmensweiten New Work-Strategie setzen ein hohes Maß an IT-Know-how voraus. Die technische Infrastruktur muss neben der digitalen Plattform die Bereiche Backend, Management und mobile Endgeräte umfassen; hinzu kommen die relevanten Applikationen. Bei KMU löst die Einbindung von Smartphones oder Tablets allerdings häufig Vorbehalte aus, weil viele Prozesse und Strukturen flexibler werden müssen, um die gewünschte Mobilität zu gewährleisten. Umso wichtiger ist es, dass eine optimale Anpassung an das jeweilige Plattform-Modell erfolgt. Für kleinere Firmen empfehlen sich Lösungen, bei denen wesentliche Teile der Backend-, Management- und Plattform-Ebene aus der Cloud bezogen werden können. Dadurch lassen sich nicht nur die Kosten reduzieren, sondern auch Fehlinvestitionen vermeiden.

Immer mehr KMU erkennen das Potenzial vernetzter Arbeitsplätze

Laut einer 2018 veröffentlichten Studie von Crisp Research ist der Nachholbedarf des Mittelstandes beim Thema Digital Office enorm: Nur acht Prozent bieten den Mitarbeitern bereits digital aufgerüstete Arbeitsplätze an. Weitere 59 Prozent wollen binnen zwei Jahren nachziehen. Bei der Auswahl der Technologien stehen Fragen der Produktivität, Skalierbarkeit, Kosteneffizienz und Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund. Zudem legt die Mehrzahl der Entscheider Wert auf die Einhaltung hoher Datenschutz- und Sicherheitsstandards.

In allen diesen Bereichen verfügt GFT über eine langjährige Expertise. Der Stuttgarter Digitalisierungspartner hat bereits zahlreiche Plattform-Lösungen bei unterschiedlichsten Kunden erfolgreich implementiert. Das Thema New Work ist ein hervorragender Einstieg für KMU mit industriellem Background, die den digitalen Wandel als Chance begreifen und ihre Prozesse fit für die Zukunft machen wollen.