Agile Transition – Neue Methoden im Kontext der digitalen Transformation


Agilität wird oft im selben Atemzug mit der digitalen Transformation genannt, um den Wandel von der analogen in die digitale Welt erfolgreich zu meistern. Entsprechend gibt es viele Diskussionen darüber, wie die Vorteilhaftigkeit agiler gegenüber der klassisch-bewährten Vorgehensweisen im Detail aussieht. Doch wo liegt der konkrete Unterschied zwischen agilen und klassischen Verfahren? Welche agilen Methoden sind heute in der Praxis bekannt und nach welchen Kriterien stellt man fest, wie das eigene Unternehmen auf die digitale Transformation vorbereitet ist? Eine Übersicht soll einen ersten Eindruck liefern.

Rationaler Umgang mit knappen Ressourcen und Effizienz

Ob agil oder klassisch: im Grunde befassen sich beide Methoden mit der konkreten Fragestellung, wie effizientes, ressourcenschonendes und zielorientiertes Projektmanagement in Unternehmen gelingen kann. Umfang, Zeit, Ressourcen und Qualität sind dabei die primären Kriterien für die Zuordnung. Denn eine grundlegende ökonomische Maxime geht in der Wirtschaftswissenschaft von knappen Ressourcen aus, die es effizient zu nutzen gilt. Humankapital bzw. Investitionskapital sind wertvolle Quellen, die weder einfach zu finden sind, noch grenzenlos zur Verfügung stehen. Entsprechend stellt es eine zentrale unternehmerische Aufgabe dar, mit diesen wertvollen und knappen Ressourcen rational umzugehen, ohne die Prinzipien der Qualität und Effizienz in der Gestaltung und Umsetzung von Aufgaben einzubüßen. Gepaart mit der Digitalisierung und dem daraus resultierenden Transformationsbedarf wird zudem die Reaktions- und Umsetzungsgeschwindigkeit an ein dynamisches Umfeld als klarer Wettbewerbsvorteil eingestuft.

Agile Transition mit dem GFT Healthcheck & Teamcheck

Unabhängig von der Vielfalt und Komplexität der Anforderungen ist es zunächst wichtig, ein transparentes Bild über den eigenen Stand der Agilität zu haben. Als Unternehmen für die digitale Transformation ist für GFT dabei ein ganzheitliches und individuelles Vorgehen wichtig. Hierzu empfehlen wir im Zusammenhang mit der agilen Transition zunächst eine Analyse und Bestandsaufnahme der unternehmensinternen Ausgangslage. Mit einem geschulten und eingespielten Team bestehend aus einem erfahrenen Coach, einem DevOps Experten sowie einem Agile Testing Consultant erfassen und analysieren wir mit unserem bewährten Agile Healthcheck und Teamcheck Tool individuelle Situationen auf Basis interner Interviews, Beobachtungen und Analysen. Die zusammengeführten Ergebnisse decken die individuellen Handlungsfelder auf, dienen als Grundlage für konkrete Empfehlungen und Verbesserungen sowie der entsprechenden Priorisierung der jeweiligen Maßnahmen. Dieses Prinzip ermöglicht eine individuelle Übersicht der unternehmensspezifischen Lage und hilft, im Anschluss daran ein realistisches und bedarfsorientiertes Vorgehen zu konzipieren, um die Herausforderungen der Digitalisierung mit agilen Methoden zu meistern.

Agile Transition GFT – Healthcheck & Teamcheck

Ausblick in die Zukunft

Im Zuge der Digitalisierung wird die Fähigkeit zur Agilität in der Umsetzung der Transformation weiterhin an Bedeutung gewinnen. Neben bekannten agilen Tools, die wir heute schon in der Softwareentwicklung bzw. im Projektmanagement kennen, werden zunehmend mehr agile Methoden in Fach- und Führungsbereichen von Organisationen ihre Anwendung finden. Denn die neuen Technologien und Marktmechanismen der digitalen Ära setzen Agilität und Umsetzungsgeschwindigkeit auf allen Unternehmensebenen voraus, die für die Reduzierung der Komplexität sowie die Effizenz der Prozesse und Wertschöpfungsaktivitäten notwendig sind. Die Fähigkeit von Unternehmen, sich mit agilen Disziplinen auf die Gestaltung der digitalen Ära einzulassen, um die Transition sicherzustellen, wird klare Wettbewerbsvorteile nach sich ziehen.

Ein strukturiertes und systematisches Vorgehen, das dem individuellen Bedarf des Unternehmens konform ist, bildet die Grundlage für die erfolgversprechende Umsetzung.


Dies ist der erste Teil unserer Blogserie zu agilen Methoden. Hier finden Sie Teil 2 und Teil 3.