Cloud-Services als Motor der Digitalisierung


Cloud-Konzepte bieten mittelständischen Unternehmen die Chance, gestärkt aus der digitalen Transformation hervorzugehen, flexibel zu agieren und innovativ zu denken. Doch längst nicht alle KMU nutzen diese innovative Form der IT-Infrastruktur, die  Rechenpower, Speichervolumen und Software auf Abruf verfügbar macht. Dabei senkt die Cloud nicht nur die Kosten für bestehende Geschäftsprozesse, sondern schafft auch Raum für digitale Dienste mit hohem Potenzial.

Cloud-Lösungen sind in Deutschland gefragt wie nie. Bereits 2017 bezogen rund zwei Drittel aller Firmen mit mindestens zwanzig Mitarbeitern Rechenleistungen aus dem Web. Gut die Hälfte setzte dabei auf Anwendungen aus der Private Cloud, knapp ein Drittel auf Public-Cloud-Lösungen*. Dabei bewerteten sie vor allem den ortsunabhängigen Zugriff auf die IT-Ressourcen, die schnellere Skalierbarkeit und die hohe Verfügbarkeit als positiv. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich außerdem hybride Lösungen, die den hohen Sicherheitsstandard der Private Cloud für geschäftssensible Daten mit der Flexibilität einer Public Cloud für weniger kritische Anwendungen kombinieren. Die lange Zeit weitverbreiteten Vorbehalte gegenüber einer Auslagerung machen bei gut aufgestellten KMU zunehmend der Erkenntnis Platz, dass die Firmendaten in der Cloud wesentlich wirkungsvoller vor kriminellen Zugriffen geschützt sein können als im eigenen Rechenzentrum.

Für Industrieunternehmen wird es immer wichtiger, brachliegende Datenschätze zu bergen, um keine Wettbewerbsvorteile zu verschenken. Schließlich lassen sich Fertigung und Lieferkette durch die permanente Datenauswertung in der Cloud massiv verbessern. So hilft die Analyse von Produktionsdaten, zahlreiche Abläufe zu optimieren und Raum für maschinelle Lernverfahren zu schaffen.

Die Wahl der richtigen Cloud-Lösung verlangt IT-Expertise

Applikationen aus Wachstumsmärkten wie dem IoT oder der künstlichen Intelligenz setzen ein hohes Maß an Agilität, Flexibilität und Skalierbarkeit voraus. Daher gilt Cloud Computing als zentrales IT-Architekturmodell für die digitale Transformation. Unternehmen können aber nicht nur Prozesse aus verschiedenen Abteilungen von der Finanzbuchhaltung bis zur Warendisposition ins Netz verlegen, um Skalierungs- oder Kostenvorteile zu erzielen. Eine 360-Grad-Sicht auf den Kunden gibt Anwendern die Möglichkeit, die Kundenbeziehungen mit digitalen Tools zu verbessern. Diese Potenziale können sie aber nur mit einem versierten IT-Partner an der Seite ausschöpfen. Wer ohne entsprechende Expertise startet, scheitert oft schon an der Frage, welche Cloud-Szenarien zum eigenen Business passen. Entweder fehlt es am digitalen Know-how bei den Mitarbeitern – oder an der nötigen Priorisierung auf der Management-Ebene. Dadurch drohen nervenaufreibende Projektabbrüche und teure Fehlinvestitionen. 

GFT hat schon zahlreiche Firmen erfolgreich durch die Transformation begleitet. Die Kunden profitieren von einer langjährigen Projekterfahrung und technologischen Führerschaft, die auf einer intensiven Zusammenarbeit mit den Top-Playern Amazon, Google, Microsoft basiert. Als Digitalisierungsprofis bieten wir nicht nur praktische Produktionserfahrung mit nativer Cloud-Entwicklung und der Infrastruktur – unser Leistungsportfolio umfasst selbstverständlich auch Microservices und Machine Learning. Dieses umfangreiche Serviceangebot macht es kleineren Industriefirmen leicht, die wirtschaftlichen Vorteile von Cloud-Technologien zu erkennen, umzusetzen und zu skalieren.

So lassen sich beispielsweise über die cloudbasierte Plattform Cumulocity IoT mehrere Maschinen oder andere Geräte zentral verwalten, indem sie über das Internet verbunden werden. Die Datenströme werden automatisiert ausgewertet und zur Steuerung sowie Überwachung eingesetzt. Auf dieser Basis entstehen vielversprechende cloudbasierte IoT-Services. Ein weiterer Vorteil: Wenn die Anforderungen nach einiger Zeit steigen, wächst die Plattform einfach mit. Sorgen, dass diese Flexibilität hohe Kostenrisiken verursacht, sind unbegründet, denn es werden nur die IT-Ressourcen abgerechnet, die das Unternehmen braucht. Auf diese Weise kann sich der Mittelstand weiter auf sein Kerngeschäft konzentrieren – und trotzdem technologisch spitze bleiben.



Mehr zum neuen GFT Segment „Industrie“ finden Sie auf unserer Website und in den Beiträgen unserer Industrie-Serie auf diesem Blog.

*Quelle: Bitkom Research