Internet of Things bietet hohes Potenzial für den Mittelstand


Noch immer zögern viele mittelständische Unternehmen beim Thema Digitalisierung. Dabei verbessern innovative Technologien und vernetzte Prozesse die Effizienz im Tagesgeschäft und bilden gleichzeitig die Grundlage für neue Geschäftsmodelle. Besonders das Internet of Things (IoT) bietet enorme Chancen. Dieses Potenzial gilt es zu nutzen, bevor es die Wettbewerber tun. Um die richtige Digitalstrategie zu entwickeln, ist die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Beratungs- und Technologiepartner Gold wert.

Unter dem Schlagwort Industrie 4.0 macht sich die deutsche Wirtschaft auf den Weg in die digitale Zukunft. Der Markt im industriellen Internet of Things (IIoT) wächst dabei jährlich um etwa 20 Prozent*. 2022 sollen die IIoT-Umsätze in Deutschland bereits 16,8 Milliarden Euro betragen. Der größte Zuwachs wird in der Automobilwirtschaft erwartet, gefolgt vom Maschinen- und Anlagenbau. Zusammen machen die genannten Bereiche mehr als 50 Prozent des deutschen Marktes an industriellen IoT-Lösungen aus. Bislang beschäftigen sich jedoch vor allem Großkonzerne mit dem Internet of Things. Führende Maschinen- und Anlagenbauer, Fahrzeughersteller und Handelsketten haben die Verknüpfung der realen mit der digitalen Welt für die nächsten Jahre zum Topthema erklärt. Doch IoT-Technologien ermöglichen auch kleineren Unternehmen vielversprechende Chancen, neue Geschäftsfelder zu erschließen, zum Beispiel durch Machine Learning.

Die ersten Schritte der Digitalisierung sind entscheidend

Trotzdem zieht der Mittelstand bislang nur in Teilen mit. Gründe sind häufig  unzureichende IT-Expertise für die Umsetzung eines IoT-Konzepts sowie Angst vor Kosten – die sich mittel- bis langfristig jedoch auszahlen. Zudem verlangt die digitale Transformation nicht nur eine gewisse Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien, sondern auch einen kulturellen Wandel vom Top-Management bis zur Finanzbuchhaltung. Meist sind die ersten Schritte in diesem Change-Prozess schwierig, aber wegweisend.

Mehrwert durch Verknüpfung von IoT und KI

Für die Realisierung von IoT-Anwendungen fallen große Datenmengen an, die in hoher Geschwindigkeit verarbeitet werden – in der Regel mittels Big-Data-Technologien. Das volle Potential wird jedoch erst dann entfaltet, wenn IoT, Daten und künstliche Intelligenz (KI) kombiniert und gemeinsam weiterentwickelt werden. Denn KI ermöglicht es, die Echtzeit-Analyse der Daten, die im IoT-Umfeld anfallen, zu verbessern und daraus intelligente Schlüsse zu ziehen. Gleichzeitig kann die Erhebung dieser Informationen die Entwicklung der KI entscheidend vorantreiben – es besteht also eine gegenseitige Wechselwirkung. Auf diese Weise können Firmen die vorhandenen Ressourcen effizienter nutzen, präventive Maßnahmen durchführen und zahlreiche Prozesse optimieren. Typische Beispiele sind Trackingsysteme bei Logistikunternehmen, automatisierte Fehlermeldungen aus dem Maschinenpark oder vollautomatisierte Produktionsabläufe. Die GFT Industry Practice deckt dabei die drei Referenzbereiche einer IoT-Architektur ab: die Edge-Ebene für den Brückenschlag zwischen der Maschinenautomatisierung und IT-Infrastruktur, die Plattform- und die Unternehmensebene.

Hilfe bei der Suche nach dem optimalen IoT-Konzept

Allerdings ist das Plattform- und Lösungsangebot für Unternehmen derzeit extrem unübersichtlich und komplex, denn es gilt, eine Vielzahl von Komponenten mit unterschiedlichen Schnittstellen und Kommunikationsprotokollen zu kombinieren – von Sensoren über Steuerungen bis hin zu ERP-Anwendungen. Die richtigen Entscheidungen lassen sich nur auf Basis einer abgestimmten Strategie und eines digitalen Konzeptes treffen. Hier kommt GFT als erfahrener Beratungs- und Technologiepartner ins Spiel: Unser globales Innovationsteam konzipiert gemeinsam mit dem Kunden zukunftsweisende Businessmodelle mit Fokus auf die Themen Internet of Things, Cloud Engineering, Künstliche Intelligenz und Blockchain. Mit einem tiefen technischen und prozessualen Verständnis von geschäftskritischen Systemen, regulatorischen Anforderungen, Sicherheitskonzepten und offenen Schnittstellen haben wir zahlreiche Projekte erfolgreich implementiert, vor allem für den Finanzsektor.

Von dieser Expertise können auch Industriefirmen profitieren, die entweder am Anfang der Transformationen stehen oder sich bereits im Prozess befinden. Zunächst ermitteln wir mit Hilfe etablierter Methoden die Innovationsfähigkeit – also ob und wie ein Unternehmen darauf vorbereitet ist, die digitale Transformation einzuleiten. Dann entwickeln wir gemeinsam eine Digitalstrategie und gehen Schritt für Schritt an die Umsetzung. Dabei betrachten wir uns als Partner auf Augenhöhe, der immer in Abstimmung mit dem Kunden ist und dessen interne Ressourcen im Tagesgeschäft nicht unnötig belastet.
Hochqualifizierte Softwareentwickler stehen den GFT Kunden bei ihren Digitalisierungsprojekten mit ihrem Know-how zur Seite. Mit fast 3000 Experten in unserem ESEC (European Software Engineering Center) sowie weiteren 1000 im ASEC (American Software Engineering Center) können wir, auf Basis modernster Entwicklungsmethoden und -technologien, Projekte in jeder Dimension erfolgreich umsetzen.

Simulator zeigt Verbesserungspotenzial in der Produktion

Zudem haben wir speziell für Industrieunternehmen ein Tool im Einsatz, das eine ganzheitliche Visualisierung der Produktionsprozesse ermöglicht. Auf diese Weise führen wir Firmen aus dem industriellen Umfeld nahezu spielerisch an das Internet of Things heran. Der Kunde kann ganz einfach Dinge ausprobieren und verschiedene Szenarien testen. Er bekommt dadurch ein Gespür für seine Daten und entwickelt einen Business-Blueprint ohne finanzielle Risiken. Ein Simulator gibt dabei wertvolle Entscheidungshilfen für die Verbesserung der Abläufe – beispielsweise, was die Einbindung von Funksensoren oder die Ausfallgefahr von Maschinen angeht.


*(Quelle: Studie von Arthur D. Little und eco-Verband der Internetwirtschaft)


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