Vom Praktikanten zum Business Consultant: „Man muss den Überblick behalten“


Julian Müller arbeitet als Business Consultant bei GFT in Eschborn/Frankfurt. Seine Karriere im Unternehmen startete er als Praktikant des Vorstands. In unserem Interview spricht Julian über seinen Arbeitsalltag, welcher Typ Mensch man als Berater sein muss und wieso Teamwork im Beruf so wichtig ist.

Julian, du bist mittlerweile schon eine ganze Zeit lang Teil des GFT Teams. Wie genau bist du damals zu GFT gekommen?

Julian: Ich habe während meines Bachelorstudiums als Praktikant bei der GFT angefangen – das ist jetzt mittlerweile über drei Jahre her. Ursprünglich sollte ich in meinem Praktikum Marika Lulay, unsere jetzige CEO und damalige COO, unterstützen. Da GFT zu diesem Zeitpunkt Rule Financial akquirierte und dementsprechend viel los war, habe ich meine ersten Aufgaben von ihrer rechten Hand bekommen. Dadurch bin ich erst in die „interne“ Welt der GFT gekommen, um dann später in externen Projekten als Berater durchzustarten. Gerade mache ich noch nebenberuflich meinen Master in Finance & Accounting.

Julian Müller, Business Consultant bei GFT

Wie sieht heute ein „normaler“ Tag als Berater bei dir aus?

Julian: Derzeit arbeite ich bei einer großen deutschen Bank in einem Projekt. Ziel ist es, einen Großteil der Wartung (Run the Bank) und der Weiterentwicklung (Change the Bank) des Workflowsystems als GFT mit bis zu 50 Mitarbeitern zu übernehmen. Ich selbst bin im Change-the-Bank-Geschäft und als Business Analyst in verschiedenen Projekten unterwegs. Derzeit befasse ich mich mit einem Automatisierungsthema, das sehr anspruchsvoll ist, die Effizienz der Bank aber deutlich erhöhen wird. Die Hauptaufgabe als Business Analyst ist die Definition der IT-Lösung für gegebene Projektaufträge. Grob über den Daumen gepeilt stimmt man sich 50% des Tages dabei mit dem Fachbereich und der eigenen Abteilung (Entwicklern, Application Ownern und Architekten) ab, die anderen 50% wird die formale Dokumentation erstellt. Wenn das Lösungsbild definiert und abgenommen ist werden die Entwicklung und der Test betreut. Zu guter Letzt wird der Fachbereich dabei unterstützt, das gelieferte Produkt zu testen (UAT: User Acceptance Test).

Das klingt nach einer ganzen Menge Absprachen. Welche Fähigkeiten sollte man deiner Meinung nach mitbringen, um als Berater einen guten Job zu machen?

Julian: Auf alle Fälle eine große Portion Kommunikationsgeschick. Als Berater ist man eigentlich den ganzen Tag mit diversen Abstimmungen beschäftigt – und das mit den verschiedensten Parteien: von den Vorgesetzten und der Fachseite der Bank über die IT-Architekten bis zu den Entwicklern und Testern. Dazu gehört natürlich auch eine gewisse Strukturiertheit, um immer den Überblick im Projekt zu behalten. Letztendlich ist es auch wichtig, auch mal nachgeben zu können. Man muss offen mit den Leuten umgehen, dann kommt man auch ans Ziel – und darf sich nicht immer gleich auf den Schlips getreten fühlen, wenn jemand mal andere Ansichten als man selbst hat.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten? Was zeichnet GFT für dich aus?

Julian: Am besten gefallen mir die Eigenverantwortung im Projektgeschäft und das individuelle, mir selbst überlassene Zeitmanagement. Auch der Zusammenhalt unter den GFT Kollegen ist super. Mit den Vorgesetzten der Bank komme ich auch prima aus und es ist eine positive Arbeitsatmosphäre entstanden.

Dazu kommt, dass mir die Arbeit bei GFT durch die flexible Zeitgestaltung ermöglicht, neben dem Beruf meinen Master zu machen. Neben dem eigentlichen Job fordert das allerdings ein hohes Maß an Durchhaltevermögen und Disziplin. Mein Studium in Finance & Accounting hilft mir aber enorm dabei, zusätzliches Bankenwissen aufzubauen, das ich dann wieder in meinem Arbeitsalltag anwenden kann. Meine Vorgesetzten haben mich in diesem Vorhaben immer unterstützt und tun das bis heute.

Du hast den Teamzusammenhalt bei GFT angesprochen: Ist „Collaborative“ auch derjenige der fünf GFT Unternehmenswerte (Caring, Committed, Courageous, Collaborative und Creative), mit dem du dich am meisten identifizieren kannst?

Julian: Ich würde mich gerne auf die zwei Werte Caring und Collaborative stützen. Aus meiner Sicht ist es das Wichtigste, neben der formalen Arbeit, sich auch um die eigenen Kollegen im Team zu kümmern und sie dadurch weiterzubringen. In einem neuen und schwierigen Projektumfeld fühlen sich Mitarbeiter anfangs oft etwas verloren und unsicher. Am besten ist es dann, wenn sich jeder mit seinen bisherigen Erfahrungen und Ratschlägen sowie bereits neu gewonnenem Wissen unterstützt. Meiner Erfahrung nach kommt man am weitesten, wenn man sich Erfolg und Misserfolg teilt. Das ging bis jetzt in der Arbeit und auch im Studium immer sehr gut bei mir auf.

Vielen Dank für das Interview, Julian!


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und hier geht’s zu Julians erstem Interview – damals noch als Praktikant!