Nächster Stopp: digitale Zukunft – die Banking Trends 2018


Das Jahr 2018 steckt quasi noch in den Kinderschuhen, doch eines ist absolut klar: Auch in den kommenden zwölf Monaten wird es für die Finanzbranche keine Verschnaufpause auf dem Weg in die digitale Zukunft geben. Wir werfen einen Blick auf die Trends, an denen es 2018 für Banken kein Vorbeikommen gibt. 

Es war bereits in den vergangenen Jahren eines der meist genutzten Buzzwords der Branche – und auch in diesem Jahr wird es nicht ruhiger um die Zukunftstechnologie werden. Die Rede ist von der Blockchain. Die „distributed ledger technology“ wird zunehmend relevanter und nach Ansicht von Banken spätestens im Jahr 2020 in die verbreitete Etablierung endkundenverfügbarer Anwendungen münden. Gerade Smart Contracts halten einiges an Potenzial für Finanzinstitute bereit. So können etwa Abläufe effizienter gestaltet werden – sei es in der Wertpapierabwicklung, im Asset-Tracking oder bei der Dokumentation.

Wenn die eine Zukunftstechnologie (Blockchain) dann auf die nächste (Künstliche Intelligenz) trifft, werden die Möglichkeiten schier endlos. Schon in unserer Digital Banking Survey im vergangenen Jahr beschäftigten wir uns ausführlich mit KI und ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für Banken. Stehen KI-Anwendungen aktuell noch an der Kundenschnittstelle (Stichwort Chatbots) und bei der Prozessautomatisierung im Fokus, so werden lernfähige Maschinen und Produkte in Verbindung mit der Blockchain schon bald in der Lage sein, ihre eigene Wertschöpfung zu managen. Ebenfalls bereits in der Entwicklung: Kognitive Systeme, die individuelle Angebote in Echtzeit erstellen.

Vermehrter Einsatz von Open APIs

Die steigende Nachfrage nach KI-Technologien im Bereich Robo Advisory setzt 2018 den konsequenten Einsatz leistungsfähiger Private- und Hybrid Cloud-Lösungen voraus. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein qualifizierter Cloud-Provider bietet nicht nur 24/7 die gewünschte Rechenleistung auf Abruf und flexible Auswertungsmöglichkeiten, sondern auch ein Höchstmaß an Sicherheit durch automatische Software-Updates und eine bessere Backup-Resilienz.

Last but not least auf unserer Trendliste: die Plattform-Ökonomie. Wertschöpfungsketten teilen sich dabei in Produkte, Prozesse und Händler auf. Durch den Open-Banking-Ansatz und den Einsatz von Open APIs werden aus heute noch klassischen Finanzinstituten morgen schon moderne Plattformen für Finanzdienste –  nahtlos vernetzt, modular aufgebaut und individuell ansprechbar für jeden Kunden.

Halten wir fest: der Weg der Banken wird auch 2018 die ein oder andere Hürde, aber auch viele Sprungbretter bereithalten. Nach unserem ersten Überblick der Trends des Jahres werden wir in den kommenden Wochen die einzelnen Themen genauer beleuchten. Bleiben Sie dran!