Überleben im Regulierungswahnsinn: Neuer Service für Banken


Die Banken stehen unter Stress. Genauer: unter Compliance-Stress. Denn die regulatorischen Anforderungen für Finanzinstitute nehmen laufend zu – sowohl an Menge als auch an Komplexität. Sie jonglieren mit MiFID II, EMIR, Dodd-Frank oder SMR, ständig kommen neue Regulierungen hinzu. Das führt zu hohen Umsetzungskosten und birgt zudem das Risiko, den Überblick zu verlieren und notwendige Vorschriften nicht ordnungsgemäß zu erfüllen. GFT hat dafür eine Lösung parat: Den Regulatory Change Management Service.

Regulierungsthemen werden bei Finanzinstituten auch in Zukunft ganz oben auf der Agenda stehen. Man kann sogar so weit gehen zu sagen, dass die Gesetzgebung die ganze Finanzdienstleistungsindustrie umformen wird. Das führt zu ganz neuen Geschäftsmodellen. Bereits jetzt sind Millionen Dollar in diverse Compliance-Programme geflossen, um dem immensen Umfang und der Geschwindigkeit neuer Regulierungen Herr zu werden. Allerdings haben Banken bislang vor allem punktuelle und provisorische Lösungen implementiert. Während das bislang noch weitgehend funktioniert hat, wird mit zunehmendem Umfang ein neuer nachhaltiger Ansatz nötig: Die verschiedenen Einzelmaßnahmen müssen strategisch organisiert werden, andernfalls führt das zu erheblichen Folgekosten.

Banken müssen also dringend Möglichkeiten finden, wie sie diesem regulatorischen Wahnsinn begegnen können. Andreas Bongers, Practice Head Regulatorik bei GFT: „Wir haben bei GFT eine Lösung entwickelt, mit der Finanzinstitute den Überblick behalten und die sie in die Lage versetzt, die hohe Frequenz globaler regulatorischer Bestimmungen sicher und strukturiert zu bewältigen.“

Das GFT Regulatory Change Manager Dashboard
Das GFT Regulatory Change Manager Dashboard

Diese Lösung umfasst drei Komponenten:

    • Der Regulatory Document Manager bündelt die Informationen aus Hunderten von Publikationen und Quellen und liefert so aktuelle Updates zu regulatorischen Änderungen. Das befähigt den Nutzer, die Auswirkungen jeder einzelnen Bestimmung zu bewerten, die richtigen Aktivitäten zu planen und den Status zu überwachen.

 

    • Der GFT Architectural Visualiser verknüpft bestehende Geschäftsprozesse mit regulatorischen Anforderungen und leitet daraus automatisiert funktionsübergreifende Umsetzungsanforderungen und -vorschläge ab.

 

  • Der GFT Regulatory Change Manager visualisiert den Umsetzungsfortschritt in einem Dashboard mit umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten.

 

Die ersten Praxiserfahrungen hat der Change Manager bereits hinter sich. Er wurde erfolgreich bei der Royal Bank of Scotland (RBS) implementiert. Andreas Bongers berichtet: „Wie alle Banken hatte auch die RBS mit dem enormen Anstieg an komplexen Regulierungsbestimmungen zu kämpfen. Deshalb beauftragte sie GFT damit, eine Lösung zu entwickeln, mit der sie ihre Berichtspflichten kontrollieren und managen kann. Der Change Manager ermöglicht es ihr nun, jede neue Bestimmung zu identifizieren, zu spezifizieren und umzusetzen. Und das für mehr als 50 verschiedene Regelwerke. Dafür wurde die RBS im November 2015 mit dem Banking Technology Award für den besten Einsatz von IT im Bereich Risiko und Regulatorik ausgezeichnet.“ Derzeit wird das Tool erstmals auch bei Banken in Deutschland und in der Schweiz eingesetzt.

Detaillierte Information zum Angebot von GFT rund um Regulatorik und Compliance finden Sie hier.