Carles Garcia gewinnt Wettbewerb der Belgium Testing Days 2012


Als Testengineer bei GFT sorgt Carles Garcia dafür, dass unsere Produkte reibungslos funktionieren. Dementsprechend groß war die Freude, als er im Rahmen eines Wettbewerbs Karten für die wichtigste Konferenz seines Fachgebiets gewonnen hat.

Janina Benz: Hallo Carles, kannst du uns erklären was deine Aufgabe bei GFT ist?

Carles Garcia: Seit zwei Jahren arbeite ich bei der GFT IT Consulting in Sant Cugat. Derzeit betreue ich als Prüfungsingenieur ein internationales Bankprojekt in Valencia. Insgesamt sind wir ein achtköpfiges Entwicklungsteam. Vier Kollegen stammen aus den eigenen Reihen, zusätzlich unterstützen uns noch Freiberufler aus Großbritannien, den Niederlanden, Indien und Singapur.

Carles Garcia

JB: Es gibt sehr viele Spezialisierungsbereiche in der IT. Wieso hast du dich für das Testing entschieden?

CG: Aus Entwicklersicht interessiert mich der Bereich Testing, weil man im Rahmen seiner Tätigkeit einen umfassenderen Überblick über das ganze Projekt bekommt. Auβerdem kann man mit vielen verschiedenen Technologien arbeiten, die keine konkrete Spezialisierung in einer Programmiersprache oder Technologie erfordern.

JB: Du hast am Wettbewerb der „Belgium Testing Days 2012“ teilgenommen und gewonnen. Um was ging es bei dieser Konferenz und der Ausschreibung?

CG: Die „Belgium Testing Days“ sind einer der wichtigsten europäischen Testing-Konferenzen mit Rednern aus der ganzen Welt- viele davon aus den USA und Asien. Im Vorfeld der Konferenz wird ein Wettbewerb ausgeschrieben. Die Aufgabe ist es, sich eine treffende Beschreibung mit Bezug auf das Thema der stattfindenden Konferenz zu überlegen: „QA vs Testing“ (Qualitätssicherung contra Tests). Ich habe an dem Wettbewerb teilgenommen, indem ich einen Satz als Tonaufnahme eingereicht habe. Die Abstimmung erfolgte öffentlich – mit dem Resultat, dass ich als Sieger hervorgegangen bin und kostenlose Eintrittskarten für die begehrte Konferenz gewonnen habe.

JB: „What Quality Assurance cannot prevent, a proper Testing will detect… So there is a symbiosis!“ Dieser Satz hat dir den ersten Platz eingebracht, kannst du ihn uns etwas näher erklären?

CG: Die Übersetzung ins Deutsche könnte so lauten: „Was die Qualitätssicherung nicht verhindern kann, wird durch ein gutes Testverfahren dennoch aufgedeckt… deswegen existiert eine Symbiose zwischen beiden“. Folglich sollen Fehler und Mängel durch die vorausgeschaltete Qualitätssicherung gemessen und überwacht werden. Dennoch obliegt es dem nachgelagerten Testverfahren mögliche Fehlerquellen und Folgeprobleme sichtbar zu machen.

JB: Sind dir während deiner Teilnahme an den Belgium Testing Days 2012 einige Neuheiten besonders ins Auge gestochen?

CG: Die Veranstaltung beschäftigte sich mit einer Vielzahl an Themen. Meiner Meinung nach sind aber zwei hervorgestochen, die in der Welt des Testings sehr aktuell sind. Zum einen bringt der Mobile App-Boom eine neue Disziplin mit sich: das Mobile Testing. Bisher hat man in diesem Bereich noch nicht viele Erfahrungen gesammelt und es ist immer interessant, wie andere Unternehmen diese Möglichkeit nutzen. Zum anderen war die Frage nach Automatisierungsmöglichkeiten von Testings ein weiteres Thema, das in den Vorträgen groβe Aufmerksamkeit erzielte. Mit automatisierten Testings möchte man Ressourcen optimieren und ein effizientes Automatisierungsverfahren würde dies ermöglichen. Beispiel: Automatisierte Skripts könnten nachts Testreihen durchführen, die ein Prüfingenieur dann am nächsten Morgen auswerten kann. Dieser spart so Zeit für diemanuelle Ausführung.

JB: Carles, vielen Dank dass du deine Erfahrungen mit uns geteilt hast und wir zählen darauf, dass du uns über die Neuheiten im Bereich des Testings auf dem Laufenden hälst.