Internationaler AppArtAward 2011 – Nachwuchspreisträger Mike Wong im Interview


Am 8. Juli wurde in Karlsruhe zum ersten Mal der International AppArtAward vom ZKM und dessen Partnern, der MFG Baden-Württemberg, GFT Technologies AG und BOKELA GmbH verliehen. Prämiert wurden die besten Kunstwerke im App-Format, die sich als avancierte künstlerische Anwendungen und als technisch herausragende Softwarelösungen auszeichnen.

Der Technische Innovationspreis ging an Scott Snipe für seine audio-visuelle App „OscilloScoop“, der Künstlerische Innovationspreis wurde Rainer Kohlberger für seine App „field“ verliehen und den Nachwuchspreis – gestiftet von GFT – erhielt der 17-jährige Schweizer Mike Wong für seine App „School Helper“. Wir konnten mit Mike sprechen und mehr über die Entwicklung und Funktion seiner App erfahren.

Unter 90 Apps aus 14 Ländern wurde Dir für Deinen „School Helper“ der Nachwuchspreis verliehen. Herzlichen Glückwunsch!

1. Was genau ist der „School Helper“ und wie funktioniert er?

School Helper ist eine Android App, die alles beinhaltet, was ein Schüler oder Student benötigt um sein Schulleben zu strukturieren und organisieren. Man kann damit zum Beispiel seinen Stundenplan und seine Fächer eintragen, seine Noten oder Hausaufgaben verwalten oder Notizen und Prüfungstermine aufschreiben. Das Herzstück der App ist der jeweilige Stundenplan. Alle Funktionen basieren auf den Daten, die man darin einträgt.

2. Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Die Idee dazu kam mir, als wir in der Schule eine ähnliche Java-Applikation programmieren mussten, die Noten anzeigen und speichern kann. Ich überlegte mir, etwas Ähnliches für Android zu entwickeln und daraus entstand zunächst eine simple Noten-App. Nach einigem Überlegen jedoch entschloss ich mich, noch weitere Funktionen einzubauen. Dank vieler Notensysteme und mehrerer Sprachen kann die App mittlerweile weltweit genutzt werden.

3. Wie geht’s jetzt weiter mit dem „School Helper“?

Derzeit arbeite ich an einer General-Überholung der App, damit ich neue Funktionen schneller und einfacher implementieren kann. Auch eine komplette Überarbeitung der Oberfläche wird vorgenommen, um die Benutzung und das „Look and Feel“ zu verbessern. Es werden außerdem noch einige neue Funktionen dazukommen, die die App noch vielseitiger gestalten. Ich werde mich bestimmt noch eine Weile auf den School Helper konzentrieren, da mir meine erste App besonders wichtig ist und ich auch auf die Wünsche und Vorschläge der User eingehen will.

4. Hast Du vielleicht schon Ideen, um neue Apps zu entwickeln?

Heutzutage ist es sehr schwer sich neue und vor allem auch sinnvolle Ideen einfallen zu lassen, besonders im mobilen Bereich. Apps zu entwickeln, die auch wirklich nützlich sind und die es in dieser Form noch nicht gibt, ist in einer Zeit, in der bereits fast eine Million Apps existieren, nicht sehr einfach. Anders sieht das bei Spielen aus: Hier lässt sich immer etwas Neues entwickeln, weshalb ich bestimmt auch in die Spielewelt eintauchen werde, um ein wenig herumzutüfteln.