Mobile Banking: iPad & iPhone mischen den Bankenmarkt auf


Hinter den Kulissen der Banken und Sparkassen rumort es. Und die treibende Kraft ist wieder einmal Apple-Chef Steve Jobs, der schon einige Branchen aufgewirbelt hat. Die Erfolge von iPad und iPhone machen das mobile Internet hierzulande zum Massenphänomen – und beleben auch die Debatte um Mobile Banking. Eine Chance, doch auch eine Herausforderung für die Bankenlandschaft. Wir erinnern uns: Ende der 90er Jahre haben die Filialbanken den Erfolg des Internet unterschätzt und mussten Federn lassen, als Direktbanken mit ihrem Geschäftsmodell den Markt aufmischten.
Das soll sich eine Dekade später nicht wiederholen. Einige Retailbanken arbeiten bereits mit Hochdruck an Konzepten, wie sie ihre Präsenz auf das mobile Internet übertragen.
Doch auch die Direktbanken versprechen sich vom Mobile Banking mehr Kundennähe und möchten durch die „Filiale in der Jackentasche“ ihre Visibilität beim Endkunden erhöhen.
Wer in diesem spannenden Wettlauf die Nase vorne hat, wird sich zeigen. Fakt ist: Die Auswirkungen auf die IT sind keinesfalls trivial. So reicht es nicht, die bestehenden Geschäftsprozesse aus dem Online-Banking auf Smartphones abzubilden. Der klassische Browser wird für Mobile Banking kaum eine Rolle spielen. Gefragt sind maßgeschneiderte Apps und Widgets, die auf die unterschiedlichen Betriebssysteme optimiert sind, in die Backend-Systeme integriert werden und neue, mobile Services anbieten. Wie denken Sie über Mobile Banking? Kennen Sie spannende Projekte, an denen gerade gearbeitet wird? Oder ist das Thema aus Ihrer Sicht nur ein kurzfristiger Hype?