Andrea Wlcek

Laptops und Smartphones für Flüchtlinge

Mailen, chatten, googeln: unser Alltag wäre ohne diese Tätigkeiten kaum noch zu bewältigen. Für Menschen, die ihre Heimat verlassen und in fremden Ländern Zuflucht suchen hat die Online-Kommunikation einen noch größeren Stellenwert: Oftmals stellt sie die einzige Möglichkeit dar, den Kontakt zu Familie und Freunden in der Ferne nicht zu verlieren. Das Internet ist für sie zu einer Art Grundbedürfnis geworden. Als IT-Unternehmen freuen wir uns daher besonders, das Vorhaben der Gemeinde Bondorf im Kreis Böblingen zu unterstützen: hier wird auf gänzlich ehrenamtlicher Basis ein Internetcafé für Flüchtlinge eingerichtet. Die Grundausstattung an Laptops kommt von GFT.

Eine gute Internetverbindung gibt es in den wenigsten ländlichen Flüchtlingsunterkünften. Der Kontaktkreis der evangelischen Kirchengemeinde Bondorf, BonChance, möchte diesem Problem Abhilfe schaffen und richtet in den kommenden Monaten ein Internetcafé im Gemeindehaus für Flüchtlinge ein. Die Räumlichkeiten konnten schnell organisiert werden. Auch ehrenamtliche Helfer waren rasch mobilisiert. Gefehlt hatten bislang nur die Endgeräte. Mit zunächst 13 Laptops als Grundausstattung hilft GFT nun das Vorhaben umzusetzen.

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Annette Bauer (links) und Maria Dietz (rechts) bei der Spendenübergabe im Corporate Center der GFT in Stuttgart.

„Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt und die ehrenamtliche Arbeit in Bondorf mit unserer Spende unterstützen können und die Laptops eine sinnvolle Verwendung finden“, betont Maria Dietz. „Der Zugang zum Internet gibt den Flüchtlingen eine gewisse Unabhängigkeit zurück – sie können eigenständig nach Jobs oder Wohnungen suchen und die verschiedenen Sprachlernangebote im Netz nutzen. Als IT-Unternehmen ist es uns ein besonderes Anliegen, den Menschen diese Möglichkeiten nicht vorzuenthalten.“ Bei Bedarf werde GFT gerne weitere Geräte spenden.

Laptops als Informations- und Lernmedium

Geplant sind regelmäßige Öffnungszeiten, in denen Flüchtlinge und Asylbewerber den kostenlosen Zugang zum Internet nicht nur als Kommunikations-, sondern auch als Informations- und Lernmedium nutzen können. Bespielt und eingerichtet werden die Laptops von ehrenamtlichen Informatikstudenten. Genutzt wird die bestehende Internetverbindung des Gemeindehauses. More…

Pilar Bello

Die Schlüssel zum Erfolg beim Arbeiten in einem interkulturellen Umfeld

Mitarbeiter aus über 15 verschiedenen Kulturen arbeiten in der GFT Gruppe gemeinsam an komplexen internationalen Projekten. Es ist uns daher ein Anliegen und strategisch bedeutend, das interkulturelle Arbeitsumfeld stets weiterzuentwickeln. Dabei ist es unser Ziel, die Kommunikation zu stärken und die multikulturellen Barrieren aufzubrechen, die manches Mal entstehen. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, investieren wir seit einiger Zeit in Projekte und Trainings, die dabei helfen, das interkulturelle Bewusstsein zu stärken.

Jeder, der einmal im Ausland gelebt hat, kann unzählige Erfahrungen und Anekdoten aufzählen, die kulturelle Missverständnisse illustrieren. Das legt den Verdacht nahe, dass es bei der Kommunikation mit anderen Kulturen nicht ausreicht, einfach nur die entsprechende Sprache zu sprechen.

Ein GFT Team bestehend aus Experten verschiedener Nationalitäten am Standort Sant Cugat in Barcelona

Ein GFT Team bestehend aus Experten mit verschiedenen Nationalitäten am Standort Sant Cugat in Barcelona

Wenn wir an interkulturelle Missverständnisse denken, können wir auf persönlicher Ebene sagen, dass diese Momente lustig oder eben einfach anekdotisch waren und dass sie uns nicht weiter beeinflussen, als dass sie uns um wertvolle Einsichten bereichern. Sprechen wir aber von interkulturellen Missverständnissen in einem professionellen Arbeitsumfeld, können sie zu disaströsen Verhandlungen, einem nicht erfolgreichen Verkauf, dem Vertrauensverlust der verantwortlichen Person oder sogar dem Verlust eines Geschäftspartners führen. More…

Filiz Sarah Gärtner

Marina Walser: „FinTechs haben die Ideen, Banken das Geld“

Marina Walser, Director Portfolio Strategy, GFT

Marina Walser, Director Portfolio Strategy, GFT

Mit der Kampagne „Empowering Digital Banks“ unterstützt GFT Banken im Digitalisierungsprozess. Marina Walser, Director Portfolio Strategy, spricht im Interview über den Druck der Branche, sich neu zu erfinden, die Neuentdeckung des Kunden und aufstrebende Wettbewerber wie FinTech Startups. Sie berichtet außerdem über die GFT Expertenbefragung „Secrets of Digital Banking Success.“

Marina, mit der Kampagne „Empowering Digital Banks“ will GFT Retail-Banken beim Wandel von der klassischen Filialbank zur „digitalen Bank“ helfen. Worum genau geht es?

Marina Walser: Die Branche steht enorm unter Druck: ein zunehmend schärferer Wettbewerb mit neuen digitalen Geschäftsmodellen und Technologien. Es sind insbesondere branchenfremde Wettbewerber wie PayPal, Amazon, Alibaba, Google oder Apple, die zum Beispiel mit digitalen Bezahllösungen wie Apple Pay immer mehr Stellen der klassischen Banken-Wertschöpfungskette besetzen.

Die Digitalisierung bietet Filialbanken aber auch die Chance, sich auf neue Trends einzustellen, ein besseres Verständnis für den Kunden zu entwickeln und neue Formen von Kooperation einzugehen. Mit seiner fast 30-jährigen Erfahrung als Finanzdienstleister kennt GFT die Branche und die komplexen bank-internen Prozesse sehr gut. Wir haben das Know-how und erprobte Lösungen, um Banken umfassend bei der digitalen Transformation zu begleiten.

Mit der Kampagne wollen wir unseren Bekanntheitsgrad als Sektorspezialist stärken. Dementsprechend laufen Aktivitäten in unseren Retailbanking-Kernmärkten: Brasilien, Italien, Spanien, Deutschland, Schweiz. Die Kampagne hat zwei zentrale Elemente: zum einen arbeiten wir an einer internationalen Studie, deren empirische Grundlage eine aktuell laufende Expertenbefragung ist. Zum anderen positionieren wir gezielt GFT Offerings zum Thema Digital Banking. More…

Marina Walser

Digitalisierung der Banken: FinTechs als Partner können Pluspunkte im Wettbewerb bringen

Der Innovationsdruck im Bankensektor wächst: In weniger als drei Jahren wurde PayPal zur mächtigen Bezahloption im Netz. Und mit Apple Pay, Alipay aus China oder der Google Wallet stehen die nächsten branchenfremden Player schon in den Startlöchern. Wie die Banken auf das veränderte Marktumfeld reagieren und dem Kunden ein besseres Serviceerlebnis bieten können, diskutierte eine Expertenrunde auf der CeBIT. Antworten liefern soll auch eine vor kurzem gestartete internationale GFT Studie.

Die Bandbreite an neuen digitalen Serviceangeboten ist enorm: vom Social Banking der Fidor Bank (bei der Diskussionsrunde vertreten durch Frank Schwab, CEO der Fidor TecS AG) über Anwendungen, die den Finanzalltag erleichtern (Gini, Startup aus München; Michael Maier, Head of Sales and Marketing) bis zur intelligenten Datenanalyse für die zielgerichtete Kundenansprache, wie sie GPredictive anbietet (CODE_n Finalist 2014; Björn Goerke, Geschäftsführer).

Unter den Experten herrscht Einigkeit: Länder wie Spanien, Italien, Schweden oder Norwegen sind Deutschland bei der Digitalisierung des Finanzsektors um Jahre voraus.

Trotzdem zeigen die Banken nur ein verhaltenes Interesse an Kooperationen, berichten die Manager der drei FinTechs. Die Organisationsstrukturen in den Kreditinstituten sind in erster Linie auf die Produktentwicklung ausgerichtet. Ein Umdenken in Richtung Kundenzentrierung würde im Wettbewerb wichtige Pluspunkte bringen. Die meisten Banken denken immer noch analog, obwohl vor allem jüngere Kunden längst einen digitalen Tagesablauf haben. More…

Filiz Sarah Gärtner

GFT: „Wir wollen unser internationales Team ausbauen“

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Marc Ebert, Head of Human Resources, GFT

Digitaler Vordenker und attraktiver Arbeitgeber: GFT wird als Initiator der globalen Innovationsplattform mit einem Stand in CODE_n Halle 16 auf der CeBIT (16. -20. März) vertreten sein und dort in einem interaktiven Lab das „Banking der Zukunft“ zeigen. Warum GFT auch ein spannendes Unternehmen für die besten Köpfe ist, weiß Marc Ebert, Head of Human Resources, der gemeinsam mit seinem Talent Acquistion Team vor Ort in Hannover sein wird. Im Interview spricht er über den Frauen-Karriere-Index, Unternehmensbenefits und geeignete Bewerber.

GFT gehört zu den „besten Frauenförderern Deutschlands“, zu diesem Ergebnis kam der Frauen-Karriere-Index der Bundesregierung. Was bedeutet „Frauen-Förderung“ bei GFT faktisch?

Marc Ebert (GFT): Eine Auszeichnung bedeutet auch immer eine Bestätigung zu erhalten. Das freut uns natürlich sehr, denn tatsächlich ist die Förderung unserer weiblichen Mitarbeiter seit langem fest verankert in unserem Unternehmensleitbild. Wir legen viel Wert darauf, Karrierechancen besonders für weibliche Fach- und Führungskräfte durch begleitende Coachings, interne Mentoren und durch den Aufbau eines Frauen-Management-Netzwerks zu fördern.
Konkret gesagt ist es unser Ziel bei GFT Familie und Beruf vereinbar zu machen und zwar mit Hilfe von flexiblen Arbeitszeiten, mobilen Arbeitsmöglichkeiten sowie einem professionellen Umgang mit zeitversetztem Arbeiten – übrigens für Frauen wie für Männer. Effizientes Arbeiten heißt für uns nicht „Präsenzpflicht“. Ganz im Gegenteil: GFT unterstützt bei der Organisation des Arbeitsalltags. Zudem bieten wir Frauen und Familien mit unseren Benefits weitere Entlastungen, die karrierefördernd sind. Darunter fallen beispielsweise die Vermittlung von Kinderbetreuung und die Unterstützungsangebote bei der Pflege von Angehörigen. More…